Studentenwerk Rostock

Aktuelles

Zeitmanagement für Studierende

13.03.2017

(Workshopangebot siehe unten)

Prüfungsdruck und straffe Stundenpläne: Viele Studenten gehen in ihrem Studium an ihre Grenzen. Um die Belastung niedrig zu halten, ist gutes Zeitmanagement gefragt. Einfache Tricks helfen dabei. 

Ziele definieren

Wer im Studium ständig gestresst ist, sollte sich als Erstes über seine Prioritäten klar werden. Viele Studenten versuchen, sich alle Türen offen zu halten, erklärt Wilfried Schumann von der Psychosozialen Beratungsstelle der Uni und des Studentenwerks Oldenburg. Besser ist es, sich erst einmal genau zu überlegen, was für den eigenen Lebensentwurf wirklich wichtig ist. Schumann rät allen, regelmäßig zu reflektieren: "Was will ich überhaupt?" Dabei kann es helfen, sich Fragen zu stellen wie "Wo will ich in zehn Jahren stehen?".

Tagesablauf protokollieren

Viele haben auch nur eine vage Vorstellung davon, wie sie ihren Tag verbringen. Um die eigene Zeit besser managen zu können, sollten Studenten sich als Erstes einen Überblick verschaffen. Am besten führen sie ein oder zwei Wochen Protokoll, was sie den Tag über gemacht haben, rät Schumann.

Zeitdiebe entlarven

Als Nächstes sollten Studierende dann alle Tätigkeiten im Tages-Protokoll bewerten und sich überlegen: Was bringt mir die Tätigkeit überhaupt? Hier geht es wieder darum, Prioritäten zu setzen, erklärt Schumann. Entscheidend ist, dass alle Zeitdiebe verschwinden, die einen in Hinblick auf die eigenen Ziele nicht weiterbringen.

Wochenplan entwerfen

Studenten stellen am besten einen Wochenplan auf, wie sie ihre Zeit verbringen wollen, empfiehlt Störkel. Schlaf-, Essens- und Lernzeiten - alles sollte eingetragen werden. Wichtig ist dabei, dass die Pläne realistisch bleiben. Wer mal länger ausschlafen oder einen Nachmittag freinehmen will, sollte das einkalkulieren.

Zeitpuffer einrechnen

Damit der Plan nicht nach zwei Tagen schon überholt ist, planen Studenten den Wochenplan idealerweise auch nicht zu knapp. Mit der Zeit können die meisten realistisch einschätzen, wie lange sie für eine Aufgabe brauchen. Gute Zeitmanager planen trotzdem einen Zeitpuffer ein - fast immer kommt etwas dazwischen.

Sich Hilfe holen

Spüren Studenten, dass sie dem Druck im Studium nicht gewachsen sind, sollten sie sich nicht zu lange alleine quälen, rät Stefan Grob vom DSW. Ein erster Schritt kann sein, an der Uni einen Kurs zum Thema Zeitmanagement zu machen. Bei sehr großem Stress ist auch ein Gang zur psychosozialen Beratungsstelle des Studentenwerks sinnvoll.

Abendritual finden

Bei großem Stress fällt es vielen Studenten abends schwer, abzuschalten. In solchen Fällen kann ein Abendritual helfen, erklärt Schumann. "Der eine wirft ein Tuch über den Schreibtisch, der andere isst einen Apfel. Das Abendritual kann alles sein." Wichtig ist nur: Danach ist die Arbeit für den jeweiligen Tag beendet - und Studenten haben frei. 

aktuelles Workshop-Angebot der Uni Rostock:

https://www.uni-rostock.de/studium/berufseinstiegcareers-service/portalseite-careers-service/

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Arbeiterkind.de

06.03.2017

Karriere von Arbeiterkindern: Kampf um den Studienplatz

Vater Hausmeister, Mutter Politesse, der Sohn Doktorand - eine seltene Kombination. Der berufliche Aufstieg durch Bildung ist möglich, aber schwierig. Wer sich über ein Studium hocharbeiten will, bekommt es zu tun mit familiären Vorbehalten, misstrauischen Lehrern und arroganten Kommilitonen.

Von 100 Akademikerkindern absolvieren 81 das Gymnasium, 71 studieren. Von 100 Nichtakademikerkindern machen 45 das Abitur, und nur 24 nutzen ihre Hochschulzugangsberechtigung - was noch nicht heißt, dass sie ihr Studium auch abschließen. "Die Akademiker reproduzieren sich selbst", sagt Dieter Timmermann, Präsident des Deutschen Studentenwerks.

Lesen sie hier den Presseartikel vom 22.08.2012

http://www.spiegel.de/karriere/berufsstart/karriere-von-arbeiterkindern-kampf-um-den-studienplatz-a-851254.html

 

Arbeiterkind.de ist eine gemeinnützige Initiative mit bundesweit über 4.000 ehrenamtlichen Mentorinnen und Mentoren in 80 lokalen Gruppen, die Schülerinnen und Schüler aus Familien, in denen noch niemand oder kaum jemand studiert hat, zum Studium ermutigt und sie vom Studieneinstieg bis zum erfolgreichen Studienabschluss unterstützt. 

Jeden 1. Donnerstag im Monat trifft sich die Gruppe um 17:00Uhr zum Stammtisch in der Erich- Schlesinger- Straße 19, 1. OG, 18059 Rostock (über Cafeteria Einstein) 

Weitere Informationen findet Ihr hier: http://www.arbeiterkind.de/

Termine hier!

Nützliche Links hier!

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Hartz IV für Studenten

13.03.2017

Nur in wenigen Ausnahmefällen lässt sich der Bezug dieser SGB-II-Leistung begründen:

-          Härtefälle in der Studienabschluss-Phase
-          Studierende mit Kind
-          Studierende mit gesundheitlicher Beeinträchtigung

Scheuen Sie sich bei Zweifeln oder Fragen nicht, einen Termin zu vereinbaren oder in der Sozialberatung anzurufen.

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Vergessene Befreiung vom Rundfunkbeitrag kann zur Verschuldung führen

15.09.2016

Verbraucherzentrale MV berät zu Befreiungsanträgen, Abmeldemitteilungen und Vollstreckungsverfahren.

Leider kommt es immer wieder vor, dass auch gegen Studenten Rundfunkbeiträge vollstreckt werden. Dabei sind die Gründe verschieden. Entweder können sie  keine Nachweise für den Zugang von Befreiungsanträgen oder Abmeldemitteilungen vorweisen oder sie haben einfach nicht an die Stellung der entsprechenden Anträge gedacht. Da die Forderungen des Beitragsservice einen Zeitraum von mehreren Jahren umfassen können, entstehen so teils vierstellige Beträge. Auch wenn die Vollstreckung während der Studienzeit aufgrund des geringen Einkommens oft ins Leere läuft, bleiben die Forderungen über einen Zeitraum von 30 Jahren bestehen. Die Vollstreckung der Beiträge kann dann auch nach dem Ende des Studiums erfolgen, wenn man ins Arbeitsleben starten möchte.

Tipp: Studenten, die BAföG beziehen, sollten daran denken, dass sie für eine Befreiung einen Antrag stellen müssen. Häufig herrscht die Vorstellung, dass man automatisch befreit wäre. Dem ist leider nicht so. Man sollte stets einen ausdrücklichen Befreiungsantrag stellen und den Nachweis vom BAföG-Amt beifügen.

Im Fall von Abmeldemitteilungen insbesondere bei Umzügen oder Wohngemeinschaften sollte dem Beitragsservice mitgeteilt werden, wohin man zieht, ob bzw. wer unter der neuen Adresse Rundfunkbeiträge zahlt sowie dessen Beitragsnummer. Da man im Streitfall den Zugang des Schreibens nachweisen muss, ist es wichtig, das Schreiben nachweislich z. B. per Einwurf-Einschreiben zu versenden.

Diese Hinweise treffen nicht nur auf die Empfänger von BAföG zu, sondern gelten auch entsprechend für Empfänger von Berufsausbildungsbeihilfe (BAB).

Fragen rund um die Rundfunkbeiträge beantwortet Eure Verbraucherzentrale.

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Satzung des Studentenwerkes Rostock

11.07.2016

Bekanntmachung des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur 

Vom 27. Juni 2016 – VII 300a – Auf Grundlage des § 17 Absatz 1 des Studierendenwerksgesetzes vom 9. Dezember 2015 (GVOBl. M‐V S. 543) hat der Verwaltungsrat die folgende Satzung erlassen:   

§ 1 Name, Rechtsstellung und Sitz

(1) Das Studierendenwerk Rostock ist gemäß § 1 des Studierendenwerksgesetzes eine rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts mit dem Recht der Selbstverwaltung. Es führt den Namen „Studierendenwerk Rostock-Wismar“, im Folgenden „Studierendenwerk“ genannt.

(2) Das Studierendenwerk hat seinen Sitz in der Hansestadt Rostock und betreibt Einrichtungen in Rostock und Wismar.  

(3) Das Studierendenwerk führt ein eigenes Dienstsiegel. 

§ 2 Aufgaben und Zuständigkeit

(1) Dem Studierendenwerk obliegt nach § 4 Absatz 1 des Studierendenwerksgesetzes die Aufgabe, die Studierenden der ihm zugeordneten Hochschulen (§ 2 Absatz 1 Nummer 1 des Studierendenwerksgesetzes) auf sozialem, wirtschaftlichem, gesundheitlichem und kulturellem Gebiet zu fördern. Das Studierendenwerk berücksichtigt dabei die besonderen Bedürfnisse von Studierenden mit Kindern, von Studierenden mit Behinderungen und chronischen Krankheiten, von ausländischen Studierenden und Studierenden mit Migrationshintergrund. Es nimmt diese Aufgaben wahr insbesondere durch: 

1. Errichtung und Bewirtschaftung von Einrichtungen für die studentische Verpflegung (Mensen, Cafeterien und sonstige geeignete Verpflegungseinrichtungen), 2. Errichtung und Bewirtschaftung von Einrichtungen für das studentische Wohnen,  3. Studienfinanzierungsberatung einschließlich der Gewährung und Verwaltung von Beihilfen und Darlehen für Studierende, 4. Beratung von Studierenden, insbesondere die soziale und psychosoziale Beratung,  5. Maßnahmen zur Gesundheitsförderung, 6. Förderung kultureller und sozialer Interessen der Studierenden, insbesondere durch eine Bereitstellung von verfügbaren Räumen und Einrichtungen für kulturelle und gesellschaftliche Veranstaltungen,
7. Übernahme der Trägerschaft von Betreuungseinrichtungen für Kinder Studierender und weitere Betreuungsangebote, 8. Betreuungsleistungen für Kinder von eigenen Bediensteten und Bediensteten der Hochschulen gegen angemessenes Entgelt im Rahmen freier Kapazitäten,  9. Leistungen der Speisenversorgung von Schülerinnen und Schülern an öffentlichen und privaten Schulen gegen angemessenes Entgelt im Rahmen freier Kapazitäten. 

(2) Gemäß § 4 Absatz 2 des Studierendenwerksgesetzes obliegt dem Studierendenwerk als Auftragsangelegenheit die Durchführung der staatlichen Ausbildungsförderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz. 

(3) Das Studierendenwerk kann im Rahmen § 4 Absatz 1 des Studierendenwerksgesetzes weitere hochschulnahe Leistungen, insbesondere Aufgaben auf wirtschaftlichem, sozialem und kulturellem Gebiet, aufgrund eines Beschlusses des Aufsichtsrates mit Genehmigung der zuständigen Aufsichtsbehörde übernehmen, soweit die Finanzierung gesichert werden kann und die personellen und sachlichen Voraussetzungen gegeben beziehungsweise zu schaffen möglich sind. 

(4) Das Studierendenwerk kann sich zur Erfüllung seiner Aufgaben unter den in § 12 Absatz 5 des Studierendenwerksgesetzes genannten Voraussetzungen an Unternehmen beteiligen oder Unternehmen gründen.  

(5) Soweit dem Studierendenwerk durch Gesetz gemäß § 2 Absatz 2 des Studierendenwerksgesetzes auch die Zuständigkeit für Leistungen an Studierende an anderen, in § 2 Absatz 1 Nummer 1 des Studierendenwerksgesetzes nicht genannten Hochschulen zugewiesen wird, werden die in Absatz 1 genannten Leistungen nach Maßgabe der gesetzlichen Vorgaben auch für diese erbracht. 

(6) Das Studierendenwerk gestattet unter den Voraussetzungen des § 3 Absatz 2 des Studierendenwerksgesetzes seinen Beschäftigten und den Bediensteten der in § 2 Absatz 1 Nummer 1 des Studierendenwerksgesetzes genannten Hochschulen die Nutzung seiner Einrichtungen gegen ein angemessenes Entgelt. 

(7) Das Studierendenwerk kann unter den Voraussetzungen des § 3 Absatz 2 des Studierendenwerksgesetzes anderen Personen die Nutzung seiner Einrichtungen gegen ein angemessenes Entgelt gestatten beziehungsweise für diese entgeltlichen Dienstleistungen erbringen. 

§ 3 Gemeinnützigkeit 

(1) Das Studierendenwerk verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Zweck der Anstalt ist die Förderung der Studierendenhilfe und des Wohlfahrtswesens, insbesondere durch die soziale, wirtschaftliche, gesundheitliche und kulturelle Förderung der Studierenden und nachrangig andere in Ausbildung befindliche oder nach § 53 der Abgabenordnung hilfebedürftige Personen sowie die
Kinder- und Jugendhilfe. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die in § 2 Absatz 1 genannten Tätigkeiten und Einrichtungen: 

1. durch die Versorgung der Studierenden mit Speisen und Getränken (§ 2 Absatz 1 Nummer 1) und mit Wohnraum (§ 2 Absatz 1 Nummer 2) zu sozialverträglichen Preisen, 2. die Gewährung von Darlehen (§ 2 Absatz 1 Nummer 3) und die Erbringung von Beratungsleistungen (§ 2 Absatz 1 Nummer 3 und 4), 3. durch geeignete Maßnahmen und Leistungen im Sinne des § 2 Absatz 1 Nummer 5 und 6, 4. durch die Übernahme von Trägerschaften für Kinderbetreuungseinrichtungen sowie andere Betreuungsangebote zur Förderung und Hilfe von Studierenden mit Kindern (§ 2 Absatz 1 Nummer 7), 5. durch die Erbringung der Leistungen gemäß § 2 Absatz 1 Nummer 1 bis 7 unter besonderer Berücksichtigung der Bedürfnisse Studierender mit Behinderung und chronischen Krankheiten sowie ausländischer Studierender und Studierender mit Migrationshintergrund, 
(2) Das Studierendenwerk ist selbstlos tätig; es verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.  (3) Mittel des Studierendenwerks dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. (4) Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Studierendenwerks fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.  (5) Leistungen des Studierendenwerks im Verpflegungsbereich an Personen, die nach dieser Satzung nicht oder nicht unmittelbar zum begünstigten Personenkreis gehören, dürfen nur gegen angemessenes Entgelt und unter der Voraussetzung erbracht werden, sodass die Erfüllung der gemeinnützigen Zwecke nicht beeinträchtigt wird.  

§ 4 Organe 

(1) Organe des Studierendenwerks sind nach § 5 des Studierendenwerksgesetzes der Aufsichtsrat und die Geschäftsführerin oder der Geschäftsführer. 

(2) Die Mitglieder des Aufsichtsrates sind ehrenamtlich tätig. Auf Antrag werden Mitgliedern des Aufsichtsrates die aus Anlass ihrer Tätigkeit entstandenen Auslagen erstattet. 

(3) Die Mitglieder des Aufsichtsrates sowie ihre Stellvertreterinnen oder Stellvertreter und die Geschäftsführerin oder der Geschäftsführer haften dem Studierendenwerk nur für den durch sie oder ihn im Rahmen ihrer oder seiner Tätigkeit vorsätzlich oder grob fahrlässig zugefügten Schäden. Das Studierendenwerk schließt für seine Organe und deren Mitglieder eine Vermögens- und Haftpflichtversicherung ab. 

(4) Die Aufwandsentschädigung wird für die weiteren außerhochschulischen Mitglieder auf 40 Euro je Sitzung sowie für die studentischen Mitglieder auf 20 Euro je Sitzung, jedoch auf maximal 240 Euro im Jahr festgelegt. Auf die Aufwandsentschädigung kann schriftlich verzichtet werden.
 

(5) Allen Mitgliedern des Aufsichtsrates und ihren Stellvertreterinnen oder Stellvertretern wird zu Beginn jeder Wahlperiode eine Schulung zu ihren Rechten und Pflichten auf Kosten des Studierendenwerks angeboten. 

§ 5 Aufsichtsrat 

(1) Die Aufgaben des Aufsichtsrates sind in § 8 des Studierendenwerksgesetzes geregelt.
(2) Die Zusammensetzung und Bildung des Aufsichtsrates regeln sich gemäß §§ 6 und 7 des Studierendenwerksgesetzes. Auf die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern soll bei der Bildung des Aufsichtsrates geachtet werden.
(3) Für jedes Mitglied wird eine Stellvertreterin oder ein Stellvertreter gemäß der Vorgaben für das Mitglied des Aufsichtsrates bestellt. Die Stellvertreterin oder der Stellvertreter vertritt das jeweilige Mitglied bei Abwesenheit. Näheres regelt die Geschäftsordnung.
(4) Die Bestellung der studentischen Mitglieder erfolgt gemäß § 7 Absatz 1 des Studierendenwerksgesetzes durch die Präsidentin oder den Präsidenten der Studierendenparlamente der Hochschulen im Zuständigkeitsbereich des Studierendenwerkes. Die Wahl erfolgt durch die Studierendenparlamente der Hochschulen mit einfacher Mehrheit. Jedes Studierendenparlament wählt dabei ein studentisches Mitglied sowie eine Stellvertreterin oder einen Stellvertreter, das Studierendenparlament der größten Hochschule jeweils zwei. Die Wahl ist zu protokollieren.
(5) Die Kanzlerin oder der Kanzler einer Hochschule wird gemäß § 7 Absatz 2 des Studierendenwerksgesetzes bestellt. Es ist eine Rotation zwischen den Hochschulen bei der Besetzung anzustreben. Die Hochschulleiterinnen oder Hochschulleiter wählen die Kanzlerin oder den Kanzler sowie deren oder dessen Stellvertreterin oder Stellvertreter mit einfacher Mehrheit. Die Wahl ist zu protokollieren.
(6) Die Bestellung des Mitglieds aus der Kommunalverwaltung sowie dessen oder deren Stellvertreterin oder Stellvertreter erfolgt nach § 7 Absatz 3 des Studierendenwerksgesetzes. Es ist eine Rotation zwischen den Kommunen bei der Besetzung anzustreben. Die Wahl erfolgt durch die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Kommunen und ist zu protokollieren. 
(7) Die Bestellung der beiden weiteren Mitglieder erfolgt nach § 7 Absatz 4 des Studierendenwerksgesetzes. 
(8) Der jeweils amtierende Aufsichtsrat beschließt spätestens in seiner letzten Sitzung eine Vorschlagsliste für die beiden weiteren Mitglieder sowie deren Stellvertreterinnen oder Stellvertreter und übergibt diese an das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur. Mindestens eines der beiden weiteren Mitglieder soll Mitarbeiterin oder Mitarbeiter einer zugeordneten Hochschule sein. Anzustreben ist eine angemessene Beteiligung aller zugeordneten Hochschulen.
(9) Eine unmittelbare Wiederwahl beziehungsweise Bestellung als Mitglied des Aufsichtsrates sowie deren oder dessen Stellvertreterin oder Stellvertreter auf die jeweilige Position ist höchstens einmal möglich.
(10) Scheidet ein Mitglied aus, so rückt seine Stellvertreterin oder sein Stellvertreter nach. Die Stellvertreterin oder der Stellvertreter muss dann neu gewählt beziehungsweise bestellt werden.
(11) Der Aufsichtsrat kann anlassbezogen Sachverständige zu seinen Sitzungen einladen. Näheres regelt die Geschäftsordnung.
(12) Der bestehende Aufsichtsrat nimmt die Aufgaben des jeweils neuen Aufsichtsrates bis zu dessen konstituierender Sitzung wahr. 
(13) Der Aufsichtsrat wählt auf seiner konstituierenden Sitzung aus seiner Mitte eine Vorsitzende oder einen Vorsitzenden und zwei Stellvertreterinnen oder Stellvertreter. Mindestens eine dieser Personen soll eine Studierende oder ein Studierender sein. Die oder der Vorsitzende und die zwei Stellvertreterinnen oder Stellvertreter werden mit der Mehrheit der stimmberechtigten Mitglieder des Aufsichtsrates gewählt.
(14) Die Verfahrensgrundsätze des Aufsichtsrates sind in § 9 des Studierendenwerksgesetzes geregelt.
(15) Die Ladungen zu den Sitzungen des Aufsichtsrates erfolgen unverzüglich auf Verlangen der Geschäftsführerin oder des Geschäftsführers, der oder des Vorsitzenden des Aufsichtsrates, seiner oder ihrer Stellvertreterinnen oder Stellvertreter oder von drei Mitgliedern des Aufsichtsrates. 
(16) Der Aufsichtsrat tagt nicht öffentlich. Die stellvertretenden Mitglieder, die stellvertretende Geschäftsführerin oder der stellvertretende Geschäftsführer sowie die Protokollantin oder der Protokollant gehören nicht der Öffentlichkeit an. Mindestens einmal im Semester soll ein Teil seiner Sitzung hochschulöffentlich sein, in dem Angelegenheiten von grundsätzlicher Bedeutung erörtert werden. Näheres regelt die Geschäftsordnung.
(17) Die Geschäftsführerin oder der Geschäftsführer unterstützt die Vorsitzende oder den Vorsitzenden des Aufsichtsrates und die beiden Stellvertreterinnen oder Stellvertreter der oder des Vorsitzendenden des Aufsichtsrates bei der Vorbereitung und Nachbereitung der Sitzungen.
(18) Der Aufsichtsrat ist beschlussfähig, wenn sämtliche Mitglieder ordnungsgemäß geladen wurden und mehr als die Hälfte seiner Mitglieder anwesend sind. Eine Beschlussfassung im schriftlichen Verfahren ist zulässig, wenn kein Mitglied widerspricht. Der Beschluss im schriftlichen Verfahren kommt zustande, wenn mindestens zwei Drittel der Mitglieder abgestimmt haben. In Personalangelegenheiten sowie auf Verlangen eines stimmberechtigten Mitglieds wird geheim abgestimmt. Beschlussfassungen zu Änderungen der Satzung, der Beitragsordnung und der Abwahl der Geschäftsführerin oder des Geschäftsführers bedürfen einer Mehrheit von zwei Drittel der Mitglieder des Aufsichtsrates.
(19) Der Aufsichtsrat gibt sich eine Geschäftsordnung, in der weitere Einzelheiten geregelt werden.
 
§ 6  Geschäftsführerin oder Geschäftsführer 

(1) Bestellung, Abberufung und Stellung der Geschäftsführerin oder des Geschäftsführers regeln sich gemäß §§ 10 und 11 des Studierendenwerksgesetzes.
(2) Die Aufgaben der Geschäftsführerin oder des Geschäftsführer regeln sich entsprechend § 10 des Studierendenwerksgesetzes. Die Geschäftsführerin oder der Geschäftsführer:
1. leitet das Studierendenwerk und führt, soweit nicht der Aufsichtsrat zuständig ist, die Geschäfte des Studierendenwerkes in eigener Verantwortung und ist Beauftragte oder Beauftragter für den Haushalt des Studierendenwerkes. 2. vertritt das Studierendenwerk gerichtlich und rechtsgeschäftlich und ist die oder der Vorgesetzte der Beschäftigten des Studierendenwerkes. 3. entwickelt gemeinsam mit dem Aufsichtsrat die strategische Planung des Studierendenwerkes, über welche der Aufsichtsrat beschließt. 4. kann im Rahmen der Wahrnehmung ihrer oder seiner Aufgaben Vereinbarungen zur Erbringung von Dienstleistungen abschließen. 5. erstellt den Wirtschaftsplan sowie den Jahresabschluss. 
(3) Die Geschäftsführerin oder der Geschäftsführer kann in dringenden, unaufschiebbaren Angelegenheiten, die in die Zuständigkeit des Aufsichtsrates fallen, vorläufige Maßnahmen treffen. Hierüber ist der Aufsichtsrat unverzüglich zu informieren. Die vorläufigen Maßnahmen bleiben wirksam, bis der Aufsichtsrat selbst entschieden hat.
(4) Dem Aufsichtsrat steht gegenüber der Geschäftsführerin oder dem Geschäftsführer das volle Informationsrecht zu. Die Geschäftsführerin oder der Geschäftsführer informiert den Aufsichtsrat auf allen seinen Sitzungen zu allen wichtigen Angelegenheiten sowie auf Anfrage des Aufsichtsrates unverzüglich. 

§ 7  Wirtschaftsführung und Organisation 

(1) Die Wirtschaftsführung und die Organisation sind gemäß § 12 des Studierendenwerksgesetzes geregelt.
(2) Die Wirtschaftsführung und das Rechnungswesen richten sich nach kaufmännischen Grundsätzen.
(3) Das Studierendenwerk stellt jährlich einen ausgeglichenen Wirtschaftsplan auf. Dabei sind die Grundsätze der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit, der Sozial- und Umweltverträglichkeit sowie der gesundheitsfördernden Ernährung zu beachten. 
(4) Das Wirtschaftsjahr ist das Kalenderjahr. 

§ 8  Finanzierung

(1) Die Finanzierung des Studierendenwerks regelt § 13 des Studierendenwerksgesetzes. Das Studierendenwerk erhält die zur Erfüllung seiner Aufgaben notwendigen Mittel durch:
1. Einnahmen aus den Wirtschaftsbetrieben, Wohnheimen, sonstigen Dienstleistungen und Beteiligungen, 2. Beiträge der Studierenden, 3. Zuwendungen des Landes und sonstige staatliche Zuwendungen, 4. Zuwendungen Dritter, 5. die Aufnahme von Darlehen. 
(2) Das Land stellt dem Studierendenwerk jährliche Zuwendungen zur Erfüllung seiner gesetzlichen und satzungsmäßigen Aufgaben zur Verfügung.
(3) Das Land erstattet dem Studierendenwerk die Kosten für die Durchführung der staatlichen Ausbildungsförderung sowie der übertragenen Auftragsangelegenheiten.
(4) Die Erhebung und die Verwendung der Semesterbeiträge regelt die Beitragsordnung des Studierendenwerkes in der jeweils gültigen Fassung. 

§ 9 Aufsichtsbehörde 

Die Rechtsaufsicht in Angelegenheiten der Selbstverwaltung, soweit im Studierendenwerksgesetz nicht anders geregelt, sowie die Fachaufsicht im Rahmen der übertragenen Aufgaben obliegt gemäß § 15 des Studierendenwerksgesetzes dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur. 

§ 10 Auflösung 

Bei Auflösung des Studierendenwerks fällt das verbleibende Vermögen an das Land Mecklenburg-Vorpommern, das es unmittelbar und ausschließlich für die gemeinnützigen Zwecke im Sinne des § 4 des Studierendenwerksgesetzes zu verwenden hat. 
§ 11  Übergangsregelungen 
(1) Die Übergangsregelungen zu Verwaltungsrat, Vorstand und Geschäftsführerin oder Geschäftsführer regelt § 17 des Studierendenwerksgesetzes.
(2) Das Studierendenwerk führt bis zum 31. Dezember 2017 seinen bisherigen Namen „Studentenwerk Rostock“ fort. 

§ 12  Inkrafttreten 

Diese Satzung tritt am Tage nach ihrer Veröffentlichung in Kraft. Gleichzeitig tritt die Satzung vom 4. Juli 2011 (AmtsBl. M-V S. 584) außer Kraft.
Rostock, 27. Juni 2016   
Der Vorsitzende des Verwaltungsrates Prof. Dr. Jan Philipp Spric

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Was macht eigentlich ein Studentenwerk?

07.10.2015

So beraten Studentenwerke

Studentenwerke betreiben keinesfalls nur Studentenwohnheime oder Mensen. Sie bieten außerdem ein umfangreiches Angebot, das jedem Studenten im Laufe seiner Studienzeit eventuell einmal helfen kann. Sie beraten und helfen bei finanziellen Engpässen. In Ausnahmefällen können Studentenwerke sogar ein zinsloses Darlehen vermitteln. 

Das Beratungsangebot reicht von Sozialberatung, Psychologischer Beratung, Studium mit Kind, Rechtsberatung bis hin zu Studierende mit chronischer Krankheit oder Behinderung. 

Studentenwerke – davon hat fast jeder schon mal gehört. Mit welchen Problemen und Fragen sich Studenten an sie wenden können und was Studentenwerke sonst noch im Angebot haben, verraten wir hier

 

Verwaltung und Formalitäten

 

Deutsche Botschaften im Ausland

Ausländerbehörde Rostock

 

Allgemeine Informationen über das deutsche Studiensystem

DAAD

Study-in-Germany

Studienwahl

Internet-Portal des DSW für ausländische Studierende

 

Finanzierung

Stipendienlotse des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

plusStipendium- Begabtenförderungswerke der Bundesrepublik Deutschland

Bundesverband deutscher Stiftungen

BAföG

 

Hochschulen

Universität Rostock

Hochschule für Musik und Theater Rostock

Fachhochschule Wismar

 

Sprachkurse

TestDaF

Sprachenzentrum der Universität Rostock

• study-in-germany-info.de - Sprachservice

• usus - Schule für Fremdsprachen

Volkshochschule Rostock 

• SprInt Rostock - Vermittlungsservice für Sprach- und Integrationsmittler

 

Versicherung

• Krankenversicherung für Ausländer in Deutschland - mehrsprachig

• Krankenversicherung für Ausländische Studenten - deutsch, englisch 

 

Bibliotheken

Universitätsbibliothek

Stadtbibliothek

 

Betreuung und Dienstleistungen für Studierende

Deutsches Studentenwerk

• Arbeitsgemeinschaft lebenslanges lernen http://www.fernstudium-net.de/

• Internationales Begegnungszentrum http://www.ibz.uni-rostock.de/ (Deutsch + English)

• Welcome Center der Universität Rostock http://www.welcome-center.uni-rostock.de/ (Deutsch + English)

 

Studieren mit Behinderung oder chron. Krankheit

• Online- Wegweiser Barrierefreiheit: http://www.wegweiser-barrierefreiheit.de/ 

• Ferndolmetschen: www.verbavoice.de

 
Studieren mit Kind

Familienhandbuch

• Informationen zum Thema "Schwanger?" auch für Migrantinnen in Deutschland zu Beratung und Hilfen bei   Schwangerschaft. (Broschüren mehrsprachig): Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

 

Betreuungs- und Beratungsangebote des Studentenwerkes Rostock

Sozialberatung

Rechtsberatung

Psychologische Beratung

 

Studentische Betreuungsinitiativen


ASTA der Universität Rostock

Lokale Erasmus Initiative Rostock (LEI)

 

Evangelische und Katholische Studentengemeinde

Evangelische Studentengemeinde (ESG)

Katholische Studentengemeinde (KSG)

• smd Rostock - Netzwerk von Christen in Schule, Hochschule und akademischer Berufswelt

 

Jobs

 

Für Studierende

Studentenjobvermittlung der Bundesagentur für Arbeit

Univillage/ Minijobs in Rostock und Umgebung

oder persönlich:

Agentur für Arbeit
Kopernikusstr. 1a
18057 Rostock


nach dem Studium

Bundesagentur für Arbeit

Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV)

ZAV für Reintegration

Stellenboersen

Ostsee-Zeitung

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Hamburger Abendblatt

 

Leben in Rostock

Hansestadt Rostock

MIGRANET-MV: Netzwerk der Migrantenorganisationen in Mecklenburg­-Vorpommern zur Förderung der Selbsorganisation und politischen und gesellschaftlichen Partizipation von Migrantenselbstorganisationen in MV

 

Verkehr 

Rostocker Straßenbahn AG (RSAG)

Verkehrsverbund Warnow (VVW)

Regionalbus Rostock (REBUS)

Deutsche Bahn ( DB)

Mitfahrgelegenheit

Mitfahrzentrale


Wohnen

Studentenwohnheime des Studentenwerks Rostock

 

Private Wohnungen und Wohngemeinschaften

Studenten-WG

Wohngemeinschaft.de

WG-Gesucht


Nothilfe

Polizei – Fon: 110, 24 h

Feuerwehr – Fon: 112, 24 h

• Weisser Ring

 

Krankenhäuser 

Universitätsklinikum Rostock

Klinikum Südstadt Rostock

 

Sport und Sportstätten

Hochschulsport der Universität Rostock

Sport- und Freizeitanlagen in Rostock

Sportvereine

 

Freizeit und Veranstaltungen 

Stadtmagazine

0381

Piste

Studentenclubs

Studentenkeller

MAU-Club

ST-Club

LT-Club

Kino

Cinestar Rostock

Lichtspieltheater Wundervoll (li.wu)

Bühne

Volkstheater Rostock

Compagnie de Comédie

Museen und Ausstellungen

Kulturhistorisches Museum

Schifffahrtsmuseum

Dokumentations- und Gedenkstätte in der ehemaligen Stasi-Haftanstalt

Kunsthalle

Galerie am Alten Markt

 

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Onlineberatung: anonym, kostenfrei und unkompliziert

23.03.2016

Neues Angebot des Vereins "Chamäleon Stralsund"

Seit September 2015 gibt es im Landkreis eine neue Beratungsstelle.

Das Besondere: Sie funktioniert über E- Mail- und Chatkontakte.Der Zugang ist unkompliziert, schnell, kostenfrei und anonym.

Das neue Angebot konzentriert sich auf Probleme in den Bereichen Sucht, Medien, Sexualität, sexuell übertragbare Krankheiten und AIDS/ HIV. Es kann von allen genutzt werden, die sich darüber informieren möchten oder konkrete Unterstützung suchen.

Die sozialorientierte und barrierefreie Onlineberatung ist hilfreich für Menschen mit Problemen und Erkrankung aber auch für deren Angehörige, PartnerInnen und Familien. Es werden Möglichkeiten aufgezeigt, Hilfen für den Weg aus z.bsp. der Sucht in Anspruch zu nehmen. Ziel ist, dass dem Ratsuchende eine Orientierungshilfe im unmittelbaren Lebensraum aus der Vielzahl von KooperationspartnerInnen und Netzwerke, die Hilfen anbieten können, gegeben wird.

Weitere Informationen erhalten Sie hier!

Das Angebot ist erreichbar unter: http://www.onlineberatung.chamaeleon-stralsund.de/

 

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