Studentenwerk Rostock

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Preisbildung Essen für Bedienstete
Preisbildung Essen für Bedienstete

14.06.2016

Bereits mit dem Wirtschaftsplan 2015 wurde in den Verpflegungsbetrieben eine Unterdeckung aufgezeigt. Diese hat sich im Jahresabschluss 2015 bestätigt und im Wirtschaftsplan 2016 noch einmal deutlich erhöht. Das Defizit beläuft sich im derzeitigen Wirtschaftsplan auf ca. 600.000 Euro im Jahr. Ursache sind die stark angestiegenen Kosten. Finanziert werden die Verpflegungsbetriebe aus ihren Einnahmen (maßgeblich ist hierfür der Verkaufspreis), den Landeszuschüssen und auch den Semesterbeiträgen.

Im Rahmen freier Kapazitäten können auch Bedienstete der Hochschulen versorgt werden. Der Verkauf an Bedienstete bringt zusätzliche Deckungsbeiträge und hilft die hohen Fixkosten in den Mensen zu decken. Die Preise für Bedienstete sollen nach Studierendenwerksgesetz angemessen sein. Kostensteigerungen müssen sich daher auch in den Preisen der Bediensteten widerspiegeln.

Zum 15.02.2016 wurden die Preise der Bediensteten um die Differenz einer Besteuerung statt bis dahin 7% nun mit 19% angehoben. Das ergab eine durchschnittliche Preissteigerung je Portion von ca. 0,50 Euro. Dieser Schritt war notwendig, da nach einer Betriebsprüfung das Finanzamt die Auffassung vertrat, dass bereits seit 2015 eine Besteuerung der Bediensteten mit 19% notwendig sei.

Auf eine Anhebung der Preise zur Refinanzierung der o.g. Unterdeckung wurde aber vorerst noch verzichtet. Demgegenüber erfolgt aber eine Anhebung der Semesterbeiträge der Studierenden um 15 Euro ab Wintersemester 2016/2017.

Das Studentenwerk hat das Steuerthema sowohl bei der Landesregierung, in der Politik als auch in der Öffentlichkeit platziert, um die Beibehaltung einer Besteuerung mit 7% zu erreichen. Ende April 2016 wurde das Thema dann bundesweit zwischen den Finanzministerien besprochen. Das Ergebnis war, dass es zumindest zunächst bei einer Besteuerung mit 7% bleiben solle. Am 13.06.2016 fand dazu ein Gespräch zwischen Finanzamt, Finanzministerium und Studentenwerk statt. Als Ergebnis dieses Gespräches kann nun bei der Preisbildung wieder eine Steuer von 7% angesetzt werden. Diese Veränderung soll zum 01.07. 2016 erfolgen. Gleichzeitig sollen die noch ausstehenden Preisanpassungen vorgenommen werden, welche derzeit kalkuliert werden.

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Semesterbeitrag

13.06.2016

Bereits mit dem Wirtschaftsplan 2015 wurde in den Verpflegungsbetrieben eine Unterdeckung aufgezeigt. Diese hat sich im Jahresabschluss 2015 bestätigt und im Wirtschaftsplan 2016 noch einmal deutlich erhöht. Das Defizit beläuft sich im derzeitigen Wirtschaftsplan auf ca. 600.000 Euro im Jahr! Ursache sind die stark angestiegenen Kosten. Finanziert werden die Verpflegungsbetriebe aus ihren Einnahmen (maßgeblich ist hierfür der Verkaufspreis), den Landeszuschüssen und auch einem großen Teil der Semesterbeiträge.

Die Preise sollen entsprechend unseres Auftrages auch weiterhin sozialverträglich sein und können daher nur geringfügig angepasst werden. Landeszuschüsse und Semesterbeiträge sind seit 2010 nicht mehr angestiegen.

Nach Diskussionen mit den Studierendenvertretern, u.a. auch im Uni-StuRa und im Mensaausschuss sowie im Vorstand des Studentenwerkes wurde beschlossen, die Semesterbeiträge um 15 Euro (auf 60 Euro) anzuheben. Die Beiträge liegen damit immer noch unter dem Bundesdurchschnitt, welcher bereits zum WS 2014/2015 bei ca. 65 Euro lag. Die Semesterbeiträge sind Solidarbeiträge, die helfen die Verkaufspreise für Studierende in den Mensen niedrig zu halten. Weiterhin werden aus den Semesterbeiträgen unsere verschiedenen sozialen Angebote finanziert.

Die Anhebung ist uns nicht leicht gefallen. Sie war aber notwendig, um unser breites und hoch qualitatives Angebot an allen Standorten auch weiterhin aufrechterhalten zu können.

Aus Sicht des Studentenwerkes ist auch eine Anhebung der Landeszuschüsse für die Mensen überfällig und dringend notwendig, um die Belastung der Studierenden durch Semesterbeiträge und Essenspreise so gering wie möglich zu halten. Dazu gibt es auch einen einstimmigen Beschluss des Vorstandes. Zudem wurden Gespräche mit der Landesregierung zu diesem Thema aufgenommen.

 

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